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Serrapeptase Nutramedix Kapseln
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Nutramedix Deutschland
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Serrapeptase Kapseln 120 Stück

Serrapeptase Nutramedix Kapseln enthalten das Enzym Serrapeptase sowie das Präbiotikum Inulin aus der Jerusalem Artischocke.

 

Einnahmeempfehlung: 

  • 3 x täglich 1-2 Kapseln mit Wasser rund 30 min vor den Mahlzeiten einnehmen
  • Nicht während Schwangerschaft und Stillzeit anwenden
  • Beim Auftreten von Nebenwirkungen die Einnahme beenden
  • Häufig kombiniert mit Banderol-Nutramedix, Samento-Nutramedix oder Stevia-Nutramedix

Inhaltsstoffe

Inulin (aus der Jerusalem Artischocke) und Serrapeptase (10000 IU pro Kapsel)
Weitere Bestandteile: Vegetarische Kapselhülle, Magnesiumstearat aus pflanzlicher Quelle
Frei von Gluten-, Zucker- und Milchbestandteilen

Was ist Serrapeptase und welches Potenzial birgt dieses Enzym?

Der Darmtrakt von Seidenraupen ist besiedelt mit einem Enterobacterium namens Serratia. Dieses Bakterium produziert ein Enzym, welches die Tiere nutzen, um nach erfolgter Metamorphose ihren Kokon aufzulösen. Die Rede ist von Serrapeptase (Serratia E-15 Protease, Serratiopeptidase). Dieses Enzym hat schon lange das Interesse von Medizinern und Pharmakologen geweckt. In diversen wissenschaftlichen Studien, die zum Teil bereits in den 1980er Jahren durchgeführt wurden, zeigte sich, dass Serrapeptase zur Entzündungshemmung, Schleimlösung und Blutgerinnselauflösung eingesetzt werden kann. Auch in der traditionellen chinesischen Medizin ist das "Schmetterlingsenzym" seit langer Zeit bekannt.

Eine Studie aus dem Jahr 2007 sollte herausfinden, ob Serratiopeptidase in der Lage ist, postoperative Schwellungen, Schmerzen und Trismus nach Weisheitszahnoperationen zu reduzieren. Die 24 Studienteilnehmer wurden in eine Serrapeptase- und eine Placebo-Gruppe eingeteilt. Am zweiten, dritten und siebten Tag nach der Operation war in der Serrapeptase-Gruppe im Vergleich zu den Placebo-Empfängern ein signifikanter Rückgang der Schwellung, der Schmerzen und der "Kieferklemme" zu verzeichnen (siehe dazu https://doi.org/10.1016/j.ijom.2007.11.011).

Das Asian Journal of Pharmaceutical Sciences berichtete im Mai 2017 zusammenfassend über Forschungsergebnisse im Hinblick auf die Anwendung von Serrapeptase im zahnärztlichen, orthopädischen und gynäkologischen Kontext sowie über den Einsatz in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Der Serratiopeptidase wird in dem genannten Artikel eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung zugeschrieben (siehe dazu https://doi.org/10.1016/j.ajps.2017.01.003).

Eine Studie aus dem Jahr 2013 kam zu dem Schluss, dass die Einnahme von Serrapeptase und/oder Nattokinase einen möglichen Nutzen bei der Behandlung der Alzheimerkrankheit haben könnte. Diese Untersuchung wurde an Ratten durchgeführt (siehe dazu https://doi.org/10.1177%2F0960327112467040).

Das Enzym wird heute mit vielen Indikationen in Verbindung gebracht. Solche sind:

  • Arteriosklerose, Blutgerinnsel
  • Asthma
  • Dermatitis, Neurodermitis
  • Magen- und Darmentzündungen
  • Schmerzen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich, Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Migräne
  • Herz- und Gefäßerkrankungen
  • Blasenentzündungen
  • Auflösung von Biofilmen bei chronischen Infektionen (z. B. Borreliose)
  • Anwendung in der komplementären Krebstherapie

Serrapeptase in der Entzündungstherapie der Sportmedizin

Im Deutschen Ärzteblatt (Heft 5 vom 28. Januar 1987) wird der bekannte Sportmediziner Dr. med. Helmut Pabst aus München zitiert. Der Artikel nimmt Bezug darauf, dass Dr. Helmut Pabst im Fall von Sportverletzungen eine Kombination von Serratiopeptidase mit einem Ödemprotektivum verordnet.

Was geschieht bei einer Sportverletzung? Im Fall eines typischen Sporttraumas wirkt stumpfe Gewalt auf das Gewebe ein und die Blut- und Lymphgefäße reißen. Lymphflüssigkeit und Blut treten aus, die betroffene Stelle schwillt an und es entstehen die sogenannten "blauen Flecken" = Blutergüsse. Das geschwollene Gewebe drückt auf die lokalen Nervenenden und ruft ein Schmerzempfinden hervor. In Folge einer verstärkten Durchblutung der verletzten Region steigt die Gewebetemperatur an und es kommt zu einer leichten entzündlichen Reaktion. Mit dem Einsatz von körpereigenen Enzymen beginnt der Organismus, das durch die Verletzung geschädigte Gewebe zu reparieren und totes Zellgewebe abzubauen. Während dieses Prozesses zerkleinern eiweißspaltene Enzyme die "Abfallstoffe". Der "Trümmerschutt" (Zitat Dr. med. Pabst) kann durch Serrapeptase schneller und besser abtransportiert werden. Der beschleunigte Abtransport des toten Gewebes bewirkt einen rascheren Rückgang von Schwellungen und damit eine Druckentlastung und Schmerzlinderung. Enzympräparate sind in der Lage, nichtsteroidale Antirheumatika (NSA), die im Fall von Sportverletzungen gerne verabreicht werden, zu ergänzen beziehungsweise zu ersetzen.

Wie ist Serrapeptase einzunehmen? Was gilt es bei der Einnahme des Enzyms zu beachten?

Für Serrapeptase spricht die gute Verträglichkeit. Personen, die Blutgerinnungshemmer und Thrombinhemmer wie zum Beispiel Marcumar, ASS und andere einnehmen, müssen vorsichtig sein. Das Enzym wirkt gerinnungshemmend, eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt ist ratsam. Das gleiche gilt für die Einnahme vor und nach Operationen sowie im Fall von bestehenden Problemen im Magen-Darm-Trakt. Ältere Menschen sollten in jedem Fall mit ihrem Arzt über die Einnahme von Serrapeptase sprechen. In der Schwangerschaft und während der Stillzeit darf Serrapeptase aus grundsätzlichen Erwägungen nicht eingenommen werden.

Um eine bestmögliche Aufnahme des Enzyms in den Organismus zu erzielen, empfiehlt sich die Einnahme auf "leeren" Magen. Das heißt, 30 Minuten vor, beziehungsweise zwei Stunden nach einer Mahlzeit. 

Serrapeptase Nutramedix Kapseln bestehen aus einer patentierten Kombination von Inulin und Serrapeptase. Das verwendete Inulin stammt von den Sprossknollen der Topinamburpflanze.